1-aus-n nach Binärcodewandler


Ein Binärcodewandler kommt überall dort zum Einsatz, wo Steuersignale in einer Form 1-aus-n vorliegen und diese dann mit Hilfe des Binärcodewandlers auf eine geringere Anzahl an Steuerleitungen überführt werden müssen. Die Reduzierung an Leitungen kann wie folgt ermittelt werden:
N = log(n) / log(2)
n = Anzahl der vorhandenen 1-aus-n Steuersignalleitungen
N = Anzahl der Leitungen nach der Binärcodewandlung - aufgerundet auf die nächste Ganzzahl

Nachfolgend ist ein 1-aus-n nach Binärcodewandler für 8 Eingänge aufgezeigt.
Schaltbild eines Binärcodewandlers

Die nachfolgende Tabelle zeigt die dazugehörige Logik:

In 8In 7In 6In 5In 4In 3In 2 In 1Binärpegel
000000000000
000000010001
000000100010
000001000011
000010000100
000100000101
001000000110
010000000111
100000001000

Der Wandler kann für eine beliebige Anzahl an Eingangssignalen erweitert werden. Die oben dargestellte Schaltung funktioniert jedoch nur bei H aktiven Eingangssignalen. Die Diode steht beispielhaft für geringe Signalströme (<100mA). Bei grösseren Strömen kann dann eine 1N4002 (1A) oder eine 1N5402 (3A) eingesetzt werden. Ebenfalls ist zu beachten, dass die Diodenmatrix jeweils einen Spannungsabfall aufgrund der Flußspannung von ca. 0,7V erzeugt. Die Signale müssen ein gemeinsames Bezugspotenzial besitzen, was bedeutet, dass sowohl die Peripherie der Eingangsseite (1-aus-n Signalseite), als auch die Peripherie der Ausgangsseite (Binärcodeseite) auf gleichem Massepegel verschaltet sein müssen.


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